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Mal wieder Linux (9.1.2012)

Letzten Sonntag hab ich mein verspätetes Weihnachtsgeschenk von meine Frau bekommen - ein Acer Aspire One. Ist zwar gebraucht, aber kaum im Einsatz gewesen. Ich fahr das Ding das erste Mal hoch - wie erwartet Win7 Starter. Sofort springt mich Mcafee an und ich sehe die gelbe Pest als Icon am Desktop. Grusel, grusel...

Ok, das konnte so nicht bleiben. Meine alte XP-Lizenz weiter verwenden? Hmmm, ach warum nicht gleich Linux. Schließlich will ich mit dem Teil eh nur Internet und Mail betreiben. Ok, das könnte ich mit Win7 auch haben, aber nicht mal das Hintergrundbild ändern? Öhm...

Na gut. Was darfs denn sein? OpenSuse? Ubuntu? Mint? Ich fang mal von Vorne an, weil ich früher eigentlich recht gerne SuSE verwendet hab. Ok, Live-CD rein ins externe Laufwerk, ich komm nicht mal bis zum Desktop. Kann irgendwas nicht initialisieren und ende. Ok, OpenSuse raus, Ubuntu rein. Fährt hoch, dann kommt gleich mal diese komische Oberfläche. Ok, WLAN geht schon mal, gut. Firefox gestartet, Internet geht. Terminal... Terminal? Wo? Browser auf, /bin/bash, nix. Schon mal ein Minus. Die Oberfläche... Links so eine Leiste, alles maximiert. Hm gewöhnungsbedürftig. Naja, ich bin nicht so begeistert. Dann mal die Mint12-DVD rein. Ah, das schaut schon besser aus. Eigentlich ist mir KDE lieber, aber was die Entwickler von Mint mit Gnome gemacht haben gefällt schon besser - auch auf nem Netbook.

Kurzentschlossen auf Install geklickt und schon gehts los. Die Win7- und Android-Partitionen gekickt, die Recovery mit 14GB lass ich vorsichtshalber mal drauf. 1GB SWAP, den Rest für Mint. Ca. 20 Minuten später läuft das System. Dann erstmal Updates, das dauert wieder etwa so lange - Download via WLAN inclusive. Schaut bis jetzt ganz gut aus, ich denke, das bleibt erstmal drauf. Dann teste ich WINE. Als alter Guild Wars Zocker gleich mal angetestet. Ok, Client installiert, er fängt an, ca. 100MB runterzuladen, dann will er starten. Die Auflösung wird schmäler, das Fenster bleibt schwarz, gw.exe rödelt mit ~99% CPU rum aber nichts passiert. Vermutlich kommt das Spiel mit der Intel-Grafik nicht klar. Muß mal schauen, ob ich da was Besseres finde oder ob der nächste Kernel eventuell da was reißen kann. Ok, es ist ein Netbook...

Der nächste Stolperstein kommt aber noch: der UMTS-Stick. Ich hab selber noch keinen, werd das erstmal mit dem von meiner Frau testen. Keine Ahnung, ob der einfach so erkannt und eingebunden wird. Falls das so sein sollte, werd ich wieder bei Linux bleiben - zumindest auf meinem Netbook.



Zuletzt geändert von Administrator (bender)  am Mar 04 2012  um 9:34 PM
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